Uelzen Bahnhof

Pressemitteilungen

Heimatkreis Wollstein e. V. unterstützt Bürgerstiftung mit 600 Euro

Horst Eckert übergab im Namen des Heimatkreises Wollstein e. V. einen symbolischen Scheck an Jörg Hillmer von der Bürgerstiftung.

(27.12.2017) Die inzwischen sechs Jahrzehnte andauernde Patenschaft zwischen dem Landkreis Uelzen und dem Heimatkreis Wollstein e.V. wurde in der „Deutschen Eiche“ in Veerßen mit einem Heimattreffen würdig gefeiert. Mehr als 150 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil.

Als „Dankeschön“ für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Uelzen und dem Heimatkreis Wollstein e.V. überreichte der Vorsitzende Horst Eckert an den stellvertretenden Landrat Jörg Hillmer einen Scheck über 600 Euro für den „100-€-Club“ der Bürgerstiftung des Landkreises Uelzen. Das dort eingehende Geld wird jährlich an Vereine und Verbände ausgeschüttet, in dem auch ehemalige Wollsteiner oder deren Nachkommen aktiv tätig oder Mitglieder sind.



Bürgerstiftung unterstützt im Jubiläumsjahr
die Jugendarbeit mehrerer Hilfsorganisationen

Der Vorstand der Bürgerstiftung mit den Abordnungen der Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen während der Scheckübergabe.

(27.12.2017) Die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen, welche im September ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte, fördert mit ihren Erträgen gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke und unterstützt jährlich wechselnd dem Gemeinwohl dienende Vereine und Institutionen. Der Vorstand der Bürgerstiftung hatte in der vergangenen Woche deshalb Abordnungen mehrerer Hilfsorganisationen aus dem Landkreis eingeladen, um im Jubiläumsjahr deren Arbeit und soziales Engagement zu würdigen und deren Jugendarbeit finanziell zu unterstützen.

Landrat Dr. Heiko Blume als Vorsitzender konnte gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern der Bürgerstiftung Abordnungen des Ortsverbandes Uelzen des Technisches Hilfswerks (THW), des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Ortsgruppen Ebstorf, Bad Bodenteich, Rosche und Stadensen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Kreishaus in Uelzen zu diesem freudigen Ereignis begrüßen. Neben den offiziellen Vertretern der Hilfsorganisationen waren diese mit zahlreichen jugendlichen Mitgliedern erschienen, deren Ausbildung und Förderung im Mittelpunkt des Abends stand. Blume würdigte in seiner Ansprache das soziale Engagement der Jugendlichen und Verantwortlichen und zeigte sich überzeugt, dass die Erträge der Bürgerstiftung in der Jugendarbeit der Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen bestens investiert seien.

Für ihre Jugendarbeit erhielten der DRK-Kreisverband und der THW-Ortsverband Uelzen je 2000,- € sowie die DLRG-Ortsgruppen Ebstorf, Bad Bodenteich, Rosche und Stadensen je 500,- € aus den Erträgen der Bürgerstiftung.



Klinikum Uelzen kann dank Spende ein schwer krankes
Kleinkind unterstützen

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen, Landrat Dr. Heiko Blume (r.), übergab einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Dr. Swen Geerken.

(21.09.2017) Die Unterstützung kranker und notleidender Kinder – diesem „Auftrag“ der längst verstorbenen Eheleute Lina und Walter Knappmann aus Bad Bevensen folgend hat die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ heute einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Dr. Swen Geerken, Chefarzt der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Uelzen, übergeben.

Bei der Summe handelt es sich um Erträge aus einem entsprechenden Teil- bzw. Sonderfonds unter dem Dach der Bürgerstiftung. Dieser konnte eingerichtet werden, weil das Ehepaar Knappmann der Bürgerstiftung vor einigen Jahren eine hohe Geldspende hatte zukommen lassen – mit dem speziellen Stiftungszweck, mit den Erträgen kranken, notleidenden Kindern zu helfen.

Landrat Dr. Heiko Blume, Vorsitzender der „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“, betonte während der symbolischen Scheckübergabe, es sei gar nicht so einfach, dem Ansinnen des Ehepaares Knappmann im Landkreis Uelzen nachzukommen. „Wir haben immer wieder Schwierigkeiten, die Erträge aus diesem Sonderfonds zu verteilen beziehungsweise einem entsprechenden konkreten Zweck zuzuführen – zum Glück“, so Blume.

Das Geld soll einem kleinen Mädchen zugutekommen, das chronisch schwer erkrankt ist und regelmäßig im Klinikum Uelzen behandelt werden muss. Konkret könne mit der Spende ein Sprachunterricht beziehungsweise eine entsprechende Betreuung ermöglicht werden, die für die persönliche Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung sei, freute sich Dr. Geerken über den großen Scheck.

„Das Beispiel dieses Teilfonds der Eheleute Knappmann zeigt sehr gut, wie es gelingen kann, dauerhaft etwas Gutes zu tun und dieses mit dem eigenen Namen zu verbinden. Das Schicksal kranker, notleidender Kinder war dem Ehepaar ein tief empfundenes Anliegen. Diesem Anliegen kommt die Bürgerstiftung gern nach“, so Blume abschließend.

Weitere Informationen zur Bürgerstiftung sind erhältlich unter der Rufnummer 0581/82-201 oder im Internet unter der Adresse www.buergerstiftung-uelzen.de.


Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Bürgerstiftung

Stiftungsvorsitzender Landrat Dr. Heiko Blume dankte allen, die im Laufe der vergangenen zehn Jahre an die Bürgerstiftung gespendet haben

(11.09.2017) Gerade einmal zehn Jahre jung – und doch hat die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen innerhalb nur eines Jahrzehnts bereits vielen, vielen Menschen ganz konkret in deren Alltag nachhaltige Hilfe und Unterstützung ermöglicht. Und zwar durch finanzielle Zuwendungen an heimische Vereine, Verbände und Institutionen, die sich in besonderer Weise um hilfsbedürftige Menschen kümmern, dabei gleichzeitig aber auf Spendengelder angewiesen sind.

Unter anderem dieser humanitäre Aspekt und diese Zielsetzung der Bürgerstiftung sei es, was deren gesellschaftliche Bedeutung ausmache und was hilfsbereite Menschen dazu bewege, die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen teilweise sogar regelmäßig finanziell zu unterstützen, so Landrat Dr. Heiko Blume, der als Stiftungsvorsitzender am vergangenen Mittwoch zahlreiche Gäste zu einer Jubiläumsveranstaltung anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Stiftung im Langhaus im historischen Zentrum Oldenstadt begrüßen konnte.

In seiner Ansprache machte Blume aber gleichzeitig auch deutlich, dass es nicht nur um die finanzielle Unterstützung in dem genannten Bereich gehe, sondern dass die Bürgerstiftung neben Vereinen und Organisationen mit Hilfscharakter auch andere gesellschaftlich relevante Bereiche wie zum Beispiel den Kultursektor im Blick habe. So würden zum Beispiel dauerhaft das Landwirtschaftsmuseum Hösseringen, die Musikschule, der Bücherbus und der Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen bedacht.

Blume sprach allen, die im Laufe der vergangenen zehn Jahre an die Bürgerstiftung gespendet haben, seinen Dank aus. Insbesondere auch den Mitgliedern des „Clubs der 100“, die der Stiftung regelmäßig Spenden zukommen lassen.
Blume schaute aber nicht nur zurück, sondern nahm auch die Zukunft der Bürgerstiftung in den Blick: „Ich wünsche uns noch viele Bürgerstifter, Spender und Ideengeber. Und ich wünsche uns Bürgerinnen und Bürger, die immer wieder aufs Neue bereit sind, sich für ein gelingendes Miteinander einzusetzen und für eine gute Zukunft unseres Gemeinwesens zu wirken.“, so der Stiftungsvorsitzende.

Im Anschluss an die Ausführungen Blumes lauschten die Gäste einem interessanten und unterhaltsamen Vortrag zum Thema „Generationenmanagement“, zu dem die Bürgerstiftung Lothar Küttner von der Norddeutschen Landesbank gewinnen konnte. Der Referent gab einen Überblick über die vielen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermögensübertragung und rief die Zuhörer auf, hierfür im eigenen Sinne Vorsorge zu treffen. Dabei zeigte er auch Wege auf, gemeinwohlorientierte Organisationen wie die Bürgerstiftung zu bedenken.

Klanglich begleitet wurde die Jubiläumsveranstaltung durch junge Musikerinnen und Musiker der Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen, die für ihre Darbietungen lautstarken Beifall erhielten. Abschließend ging es dann zum geselligen Teil der Veranstaltung über, der den Teilnehmern noch eine vergnügliche gemeinsame Zeit bescherte.



Museumsverein Suhlendorf nutzt Spende der Bürgerstiftung
für Barrierefreiheit

Zurzeit sind die Bauarbeiten, in die das Geld der Bürgerstiftung einfließt, in vollem Gange.

(22.03.2017) Eine Spende in Höhe von 2.000 Euro, welche die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ im Dezember des vergangenen Jahres dem Museumsverein Suhlendorf hatte zukommen lassen, nutzt dieser zurzeit für die barrierefreie Gestaltung des Freilichtmuseums in Suhlendorf.

Wie bereits während der Scheckübergabe durch den Vereinsvorsitzenden Christian Niemann angekündigt, soll die gesamte innenliegende Ausstellung barrierefrei zugänglich werden. Die entsprechenden Bauarbeiten haben „nach schnellen Entscheidungen und Baubesprechungen aller Beteiligten“, wie es seitens des Vereins heißt, vor wenigen Tagen begonnen – und gehen zügig voran, denn bereits am Samstag, 1. April 2017, eröffnet das Handwerksmuseum die Saison mit dem so genannten „Schlachtefest“.

Das Museum in Suhlendorf wurde 1981 durch die Gemeinde erworben und von dieser bis 2008 betrieben. Dann übernahm der Museumsverein die Trägerschaft des Museums und führt es seitdem ehrenamtlich. Der Verein zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass kein Mitgliedsbeitrag erhoben wird, sondern die Mitglieder sich aktiv in die Arbeit im Museum einbringen sollen.

Neben der Aufrechterhaltung des Handwerksmuseums als solchem veranstaltet der Verein über das gesamte Jahr Feste, Ausstellungen, Backaktionen, Konzerte und nimmt auch an der Aktion „Ferienspaß für Kinder“ teil.



Bürgerstiftung spendet 2.000 Euro
an Museumsverein Suhlendorf e.V.

Sylvia Meier (l.), Dr. Heiko Blume (3.v.l) und Andreas Richter (r.) überreichten den symbolischen Scheck an Christian Niemann.

(21.12.2016) Viele Ehrenamtliche – allen voran der 1. Vorsitzende des Museumsvereins Suhlendorf Christian Niemann - empfingen die Vorstandsmitlgieder der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen, um hoch erfreut die Spende von 2.000 Euro in Empfang zu nehmen.

Das Museum in Suhlenedorf wurde 1981 durch die Gemeinde erworben und von dieser bis 2008 betrieben. Dann übernahm der Museumsverein die Trägerschaft des Museums und führt es seitdem ehrenamtlich. Der Verein zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass kein Mitgliedsbeitrag zu zahlen ist, sondern die Mitglieder sich aktiv in die Arbeit im Museum einbringen sollen.

Neben der Aufrechterhaltung des Handwerksmuseums als solchem veranstaltet der Verein auch über das gesamte Jahr Feste, Ausstellungen, Backaktionen, Konzerte und nimmt auch an der Aktion „Ferienspaß für Kinder“ teil.

Die Spende der Bürgerstiftung ist auch schon verplant, denn in 2017 soll die gesamte innenliegende Ausstellung barrierefrei zugänglich werden. Fertigstellung soll bis zum 1. April 2017 gelingen, denn dann beginnt die Museumssaison wieder.



Nachwuchsförderung bei der Feuerwehr
ist der Bürgerstiftung besonders wichtig

Der Vorstand der Bürgerstiftung um Landrat Dr. Heiko Blume (2.v.l.) übergab 2.000 Euro an Kreisbrandmeister Helmut Rüger (2.v.r.) für die Kinder- und Jugendarbeit

„Die Freiwillige Feuerwehrwehr erfüllt einen unschätzbaren und, das betone ich ausdrücklich, auch unersetzlichen Dienst für unser Gemeinschaftswohl. Deshalb ist es der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen auch ein ganz besonderes Anliegen, zum langfristigen Erhalt unserer Feuerwehr beizutragen“, so der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Landrat Dr. Heiko Blume, im Rahmen einer Spendenübergabe an den Uelzener Kreisfeuerwehrverband, die der Nachwuchsgewinnung und –förderung zugutekommen soll.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger nahm den symbolischen Scheck über 2.000 Euro gemeinsam mit Nils Strauch entgegen, der zurzeit ein „freiwilliges soziales Jahr“ im Bereich Brandschutz beim Landkreis Uelzen absolviert.

„Genau das – nämlich Mitgliederwerbung, in dessen Rahmen wir aktuell verschiedene Projekte laufen haben – kostet Geld“, erklärt dazu Helmut Rüger. Und zur Finanzierung dieser Projekte sei die Geldspende der Bürgerstiftung eine große Hilfe. Er danke deshalb allen Unterstützern der Stiftung für deren Zuwendungen, ohne die auch die Spende zur Nachwuchsförderung bei der Feuerwehr nicht möglich gewesen sei.

Nach Angaben Rügers soll die Spende vor allem Feuerwehr-Arbeitsgemeinschaften an Schulen zufließen – einer Aktion, die der Kreisfeuerwehrverband vor dem Hintergrund wachsender Nachwuchssorgen ins Leben gerufen hat. Derzeit würden an den teilnehmenden Schulen in Bad Bevensen, Holdenstedt und Oldenstadt schon rund 40 Kinder an den AGs teilnehmen.

Im Rahmen der AGs wird den freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern nicht nur richtiges Verhalten im Falle eines Brandes vermittelt, sondern auch eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Beides erfordert für den jeweiligen Unterricht entsprechendes Equipement, dessen Anschaffung Kosten verursacht. Hier soll die Spende der Bürgerstiftung helfen – ebenso bei einer besseren Außendarstellung dieser Arbeit, die sowohl durch Mitglieder der Kreisfeuerwehr geleistet wird als auch durch Mitglieder der Jugendfeuerwehren.

Neben Blume lobten auch andere Mitglieder des Stiftungsvorstandes die geplante Verwendung des Geldes. „Kinder und Jugendliche sollen sich mit dem Thema Feuerwehr auseinandersetzen und hier ist genau die richtige Schnittstelle, an der man beide zusammenbringt“, so Sylvia Meier und Hans-Jürgen Stöcks übereinstimmend. Wenn sich Mitschüler durch positives Feedback der AG-Teilnehmer für das Feuerwehrwesen zu interessieren begännen, sei das Geld gut angelegt.

Nähere Informationen zur Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen sind erhältlich im Internet unter www.buergerstiftung-uelzen.de und unter der Rufnummer 0581/82-200.



Bürgerstiftung:
Kinderschutzbund kann dank Spende 13-Jährige unterstützen

Agatha Schnepper (l.) und Jutta Wenzl (3.v.l.) freuen sich über die Spende der Bürgerstiftung.

Es ist das Vermächtnis von Lina und Walter Knappmann – die Unterstützung kranker und notleidender Kinder. Zu diesem Zweck hatte Lina Knappmann aus Bad Bevensen der „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ vor einigen Jahren eine hohe Geldspende zukommen lassen, aus der angesichts der damaligen Spendenhöhe unter dem Dach der Bürgerstiftung der Sonder- bzw. Stiftungsfonds Lina und Walter Knappmann ins Leben gerufen werden konnte.

Einen Teil der Erträge (750 Euro) haben die Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung Sylvia Meier und Dirk Köhler kürzlich an den Uelzener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes übergeben. Dessen Vorsitzende Agatha Schnepper und Vorstandsmitglied Jutta Wenzl dankten während der symbolischen Scheckübergabe für die Zuwendung. Das Geld werde einem 13-jährigen Mädchen zugutekommen, das seit Jahren durch den Kinderschutzbund betreut werde.
„Das Mädchen ist in ihrer Sozialkompetenz stark eingeschränkt. Seit Jahren hat es aber intensiven Kontakt zu Pferden, was aus therapeutischen Gründen sehr hilfreich ist“, erklärt Jutta Wenzl. Die Spende der Bürgerstiftung solle nun für eine Reitbeteiligung verwendet werden, die die alleinerziehende Mutter des Mädchens finanziell allein nicht stemmen könne.
Ab einem Spendenbetrag von 50.000 Euro besteht bei der Bürgerstiftung die Möglichkeit, einen Teilfonds wie den des Ehepaares Knappmann einzurichten und auf diese Weise einen bestimmten Stiftungszweck festzulegen – und damit, wie der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Landrat Dr. Heiko Blume hervorhebt, „dauerhaft und zielgerichtet Gutes tun zu können und gleichzeitig den eigenen Namen in guter Erinnerung zu halten“.

Agatha Schnepper und Jutta Wenzl nutzten die Spendenübergabe, um auf eines der derzeit größten „Sorgenkinder“ des Uelzener Ortsverbandes des Kinderschutzbundes aufmerksam zu machen: „Wir suchen dringend ein neues Zuhause, da wir spätestens 2019 unseren jetzigen Sitz in der Ripdorfer Straße räumen müssen“, so Schnepper. Der neue Standort müsse nicht nur stadtnah bzw. zentral liegen, sondern darüber hinaus auch über ein Außengelände verfügen, auf dem die betreuten Kinder spielen könnten. Und, so Schnepper weiter, natürlich müsse auch die Miete bezahlbar sein, denn der Ortsverband finanziere sich überwiegend über Spenden und Mitgliedsbeiträge der derzeit rund 225 Mitglieder.
Aktuell betreuen rund 20 ehrenamtliche und zwei hauptamtliche Mitarbeiter sowie eine Honorarkraft rund 50 Kinder im Alter von null bis 14 Jahren. Die Angebotspalette reicht von Baby- über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zur Hausaufgabenhilfe, Kleiderkammer und vielem mehr. Außerdem gibt es verschiedene Projekte wie zum Beispiel Theater- und Musikgruppen, Häkel- und Kochwerkstätten und zahlreiche andere Aktionen. Der „pädagogische Mittagstisch“ ist eine tägliche, feste Einrichtung. „Wir stehen von montags bis freitags, jeweils von 9 bis 17 Uhr für die Kinder zur Verfügung“, so Schnepper. In Kontakt zu den Kindern kommt der Kinderschutzbund zumeist über deren Eltern oder auch über Schulen.
Dank auch der Zuwendungen von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ seit Jahren immer wieder heimische Gruppierungen, Verbände und Vereine, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen.

Die Vorstandsmitglieder der „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ lobten das Engagement des Vereins. „Hier kümmert man sich um die Schwächsten der Gesellschaft – nämlich um sozial benachteiligte Kinder“, so Sylvia Meier. Auch deshalb sei sich die Bürgerstiftung sicher, mit der aktuellen Spende den richtigen Verein zu unterstützen. Dem Ehepaar Knappmann dankte Sie posthum namens der Bürgerstiftung für dessen finanzielles Engagement und das Vermächtnis, mit dem Geld kranke und notleidende Kinder zu unterstützen.
Nähere Informationen zur Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen sind erhältlich im Internet unter www.buergerstiftung-uelzen.de und unter der Rufnummer 0581/82-200.



„Club der 100-Euro-Spender“ kommt zusammen

Engagiert für die Bürgerstiftung des Landkreises: Die Mitglieder des „Clubs der 100-Euro-Spender“ auf dem Gelände der Woltersburger Mühle.

Vor kurzem trafen sich Mitglieder des „Clubs der 100-Euro-Spender“ in den Räumen der Woltersburger Mühle. Alle haben im Laufe dieses Jahres mindestens 100 Euro an die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen gespendet. Mit diesem Geld ist die Bürgerstiftung in der Lage, gemeinnützige Einrichtungen im Landkreis Uelzen zu unterstützen.

Im Rahmen des gemütlichen Beisammenseins berichtete Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer, 1. Vorsitzender des Landwirtschaftsmuseums Lüneburger Heide am Landtagsplatz zu Hösseringen e.V., von der Arbeit des Museumsvereins. Er betonte die identitätsstiftende Bedeutung des Museums für die Menschen in der Lüneburger Heide. Auch unterstrich er den hohen Anteil ehrenamtlicher Arbeit im Museum. Das Museum profitiere deutlich von der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen, wofür er sich ausdrücklich bedankte.

Landrat Dr. Heiko Blume gab einen Überblick über die Institutionen, die zuletzt gefördert wurden: Im Jahre 2015 waren dies das Naturbad Wriedel, das Sommerbad Stadensen sowie das Sommerbad Wieren. Für das Sommerbad Wieren und auch stellvertretend für die anderen beiden Bäder berichtete Dieter Schoop über die mit der Spende der Bürgerstiftung im letzten Jahr durchgeführten Maßnahmen. Dabei ging es u. a. um die Herstellung der Barrierefreiheit des Sommerbades.

Dr. Blume blickte ebenso nach vorne und teilte den Anwesenden mit, welche Institutionen dieses Jahr – neben dem bereits geförderten Frauenhaus – unterstützt werden sollten. Ab-schließend bedankte er sich ausdrücklich bei allen Spendern für die großzügigen Zuwendungen, die letztlich den Menschen im Landkreis Uelzen zugute kommen.



Treffen des „Clubs der 100 Euro-Spender“

Die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ lädt am Mittwoch, 21. September 2016, ab 18 Uhr alle Mitglieder des „Clubs der 100 Euro-Spender“ statt eines Stifterfrühstücks zu einem gemütlichen Beisammensein mit Abendbrot in die Woltersburger Mühle, Woltersburger Mühle 1, 29525 Uelzen, ein. Auf dem Programm steht neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr und einer Vorschau auf geplante Aktivitäten auch ein Vortrag zum Museumsdorf Hösseringen. Dessen Leiter Dr. Ulrich Brohm wird zur Arbeit des Museums und zur Bedeutung der Bürgerstiftung für diese Arbeit referieren. Willkommen sind nicht nur die Mitglieder des „Clubs der 100 Euro-Spender“ sowie deren Freunde und Bekannte, sondern alle an der Bürgerstiftung Interessierten. Anmeldungen werden erbeten beim Landkreis Uelzen unter der Rufnummer 0581/82-205 oder der E-Mail-Adresse m.reinecke@landkreis-uelzen.de.



Bürgerstiftung würdigt Arbeit des Vereins
„Frauenhaus e. V.“ mit Geldspende

Dirk Köhler (v.l.), Brigitte Hönig, Hans-Jürgen Stöcks, Monne Kühn, Sylvia Meier und Landrat Dr. Heiko Blume haben eine klare Botschaft: „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“.

Dank auch der Zuwendungen von Bürgerinnen und Bürgern unterstützt die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ seit Jahren immer wieder heimische Gruppierungen, Verbände und Vereine, die wichtige gesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen. „Zu diesen Vereinen zählt nach Überzeugung des Stiftungsvorstandes ohne Zweifel auch der Verein „Frauenhaus e. V.“, der seit über 30 Jahren in Uelzen ein Frauenhaus betreibt“, so Landrat Dr. Heiko Blume, der als Vorsitzender der Bürgerstiftung gestern gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an Mitarbeiterinnen des Frauenhauses überreichte. Der Verein „Frauenhaus e. V.“ erhält als Träger des Uelzener Frauenhauses finanzielle Mittel von Stadt und Landkreis Uelzen sowie vom Land Niedersachsen. „Dennoch sind wir auch auf Spenden angewiesen, um neben dem Betrieb des Frauenhauses unsere weiteren Angebote für betroffene Frauen weiterhin möglichst umfänglich anbieten zu können“, so Brigitte Hönig, eine von insgesamt vier Mitarbeiterinnen des Frauenhauses. Zu diesen Angeboten zählt z. B. die Begleitung betroffener Frauen zu Gerichtsterminen, Hilfe bei Antragstellungen, die Beratung bei Sorgerechtsverfahren und vieles mehr. Frauen, die Opfer körperlicher oder verbaler Gewalt geworden sind und sich über das Angebot des Vereins informieren möchten, erhalten unter der Rufnummer 0581/77999 weitere Auskünfte. „Die Gründe, warum Frauen sich an uns wenden, sind sehr vielfältig“, erläutert Monne Kühn, seit knapp 30 Jahren Mitarbeiterin der Einrichtung. Häufig sei es eine Flucht vor häuslicher Gewalt – in welcher Form auch immer diese Gewalt sich ausdrücke. Der Aufenthalt im Frauenhaus reiche dabei von einer Stunde bis hin zu mehreren Jahren. Es gebe diesbezüglich keine Beschränkungen. Betroffene Frauen dürften solange in der Einrichtung bleiben, wie sie wollen, berichtet Kühn. Grundsätzlich gelte: Rat- und Hilfesuchende würden mit ihren Problemen nicht alleine gelassen. Brigitte Hönig ergänzt: „Unser Motto lautet Hilfe zur Selbsthilfe. Betroffenen wird durch ihren Aufenthalt im Frauenhaus nicht deren Eigenständigkeit genommen, sondern wir als Verein wollen Betroffene dort unterstützen, wo sie konkret Hilfe benötigen.“ Die Vorstandsmitglieder der „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ – neben Landrat Dr. Heiko Blume auch Sylvia Meier, Hans-Jürgen Stöcks und Dirk Köhler – lobten das Engagement des Vereins. Die Problematik häuslicher Gewalt sei in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden. Auch deshalb sei sich die Bürgerstiftung sicher, mit der aktuellen Spende den richtigen Verein zu unterstützen. Nähere Informationen zur Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen sind erhältlich im Internet unter www.buergerstiftung-uelzen.de und unter der Rufnummer 0581/82-200.



Sommerbad Wieren verwendet Spende
der Bürgerstiftung für Barrierefreiheit

Dank der Spende der Bürgerstiftung konnten sich fleißige Helfer an die Arbeit machen

Eine Spende in Höhe von 2.000 Euro, die das Sommerbad Wieren vor gut einem halben Jahr von der „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ erhalten hat, wurde unter anderem in Baumaßnahmen zur Steigerung der Barrierefreiheit investiert. Das hat der Verein „Aktion Sommerbad Wieren e. V.“, der das Bad unterhält, der Bürgerstiftung mitgeteilt – verbunden mit nochmaligem Dank für die finanzielle Zuwendung. „Mit der Spende der Bürgerstiftung hat der Verein einen weiteren Schritt zum barrierefreien Schwimmbad unternommen“, so Dieter Schopp. Auf der so genannten „Startblockseite“ seien uneben gewordene Gehwegplatten aufgenommen worden. Mit neuem Verbundpflaster hätten Helfer anschließend die Höhe des Weges an die Höhe der Beckenumrandung angepasst. „Darüber hinaus müssen die Außentüren zum Chlorgas- und Pumpenraum aufgrund neuer Auflagen mit einer zusätzlichen Wand abgetrennt werden und auf dem Sprungturm sind die Geländer so zu erhöhen, dass sie nicht mehr überstiegen werden können“, so Schopp weiter. Auch hier helfe die Spende der Bürgerstiftung, da die Arbeiten zwar in Eigenleistung erbracht würden, das Material aber bezahlt werden müsse. Gleiches gelte auch für eine neue Dachrinne, die am Funktionsgebäude erforderlich geworden sei. Grundsätzlich seien Spenden neben Mitgliedsbeiträgen und Eintrittsgeldern sehr wichtig, um Instandhaltungen, Erneuerungen und Anpassungen an vorgegebene Standards zu ermöglichen. Vor zehn Jahren hatte die „Aktion Sommerbad Wieren e. V.“ das von der Schließung bedrohte Freibad von der Samtgemeinde übernommen. Seither wurden von den Vereinsmitgliedern jährlich rund 8.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Ab Mai ist das Sommerbad Wieren wieder täglich für Besucherinnen und Besucher geöffnet.



Sommerbad Stadensen renoviert
mit Spende der Bürgerstiftung Sanitäranlagen

Bahnhof Uelzen

Dem Betreiber des Sommerbades Stadensen kam die „großzügige Spende“ der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen nach eigenen Angaben „sehr gelegen“. Die Verantwortlichen haben mit dem Geld dringend erforderliche Renovierungsarbeiten in den Sanitäranlagen des Sommerbades Standensen vorgenommen. „Die von dem Geld neu verlegten Fliesen geben jetzt diesen für alle Badbesucher wichtigen Räumen neuen Glanz, und das wird von unseren Gästen sehr positiv zur Kenntnis genommen“, so Vorsitzender Reinhard Wagner.


Sprachförderung wird unterstützt

Jugendmigrationsdienst des cjd Göddenstedt erhält Scheck von der Bürgerstiftung

„Auch vor dem Hintergrund der aktuell stark steigenden Zahl von Migranten, die zurzeit zu uns in den Landkreis Uelzen kommen, haben wir uns ganz bewusst für eine Spende an den Jugendmigrationsdienst des cjd Göddenstedt entschieden.“ Mit diesen Worten würdigte Landrat Dr. Heiko Blume als Vorsitzender der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen im Rahmen einer offiziellen Spendenübergabe das Wirken des Vereins in der Region. Stellvertretend für alle Mitarbeiter sowie alle Unterstützer der Organisation dankte er der Leiterin des Jugendmigrationsdienstes, Sylvia Helms, für die geleistete Arbeit.
Zuvor hatte Blume gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen der Bürgerstiftung, Sylvia Meier und Andreas Richter, einen symbolischen Scheck in Höhe von 2000 Euro an Sylvia Helms übergeben. Das gespendete Geld soll, so die Einrichtungsleiterin, nahezu ausschließlich in den Bereich der Sprachförderung für Kinder und Jugendliche fließen, um entsprechende Angebote auch im Jahr 2015 weiterhin anbieten zu können. Zurzeit nehmen mehr als 30 junge Menschen mit Migrationshintergrund an entsprechenden Kursen des Jugendmigrationsdienstes teil. Sie alle stammen aus den verschiedensten Ländern der Welt, eine wachsende Zahl unter ihnen. auch aus aktuellen Kriegs- und Krisengebieten.
Im Anschluss an die Scheckübergabe berichtete Sylvia Helms ihren Gästen von der täglichen Arbeit des Jugendmigrationsdienstes. Es seien Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren, die einerseits einen Migrationshintergrund und andererseits die Perspektive hätten, dauerhaft in Deutschland bleiben zu können, um die sich der cjd kümmere, so Helms. Zum vielfältigen Angebot zähle nicht nur die besagte Sprachförderung, sondern aktuell zum Beispiel auch ein Filmprojekt. Darüber hinaus biete der cjd unter anderem Hausaufgabenhilfe an und es gebe beispielsweise auch einen Mittagstisch und ein Frühstücksangebot.
Zwischen 20 und 30 Ehrenamtliche engagieren sich zurzeit für den Jugendmigrationsdienst. Allerdings, so Helms, gibt es besonders bei denjenigen, die bei Übersetzungen helfen oder dolmetschen, momentan „Not am Mann“. Grund sei nicht selten die starke Traumatisierung vieler betreuter Kinder und Jugendlicher und entsprechende Verhaltensauffälligkeiten. Derzeitig nicht das einzige Problem des Vereins: „Wir suchen aktuell möglichst kostenlos Räumlichkeiten, in denen wir Integrationskurse anbieten und durchführen können“, so Helms. Wer an die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen spenden und damit Gutes tun will, erhält weitere Informationen unter anderem bei Dr. Heiko Blume unter (05 81) 8 22 00. Das Spendenkonto lautet Kto- Nummer: 8441 bei der Sparkasse Uelzen/Lüchow-Dannenberg, BLZ 258 501 10.


Bürgerstiftung spendet 1.500 Euro an
„Hospizdienst im Landkreis Uelzen e.V.“

Einen äußerst herzlichen Empfang erlebten die Vorstandsmitglieder der „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ anlässlich einer Spendenübergabe an den Verein „Hospizdienst“. Dessen Vorsitzender Martin Boyken, Koordinatorin Monika Robel und einige ehrenamtliche Helferinnen des Vereins hatten den Vorstand der Bürgerstiftung in das Kloster Medingen eingeladen, um eine Spende in Höhe von 1.500 Euro dort offiziell entgegenzunehmen.
„Dieser Anlass ist für uns natürlich ein ganz besonderer Grund zur Freude, Sie hier begrüßen zu dürfen“, so Boyken, der anschließend die grundsätzliche Bedeutung von Geldspenden für den Hospizdienst hervorhob. Der Verein, so dessen Vorsitzender, sei auf Spenden angewiesen, da aus den Mitgliedsbeiträgen – der zweiten Einnahmequelle des Vereins – nur verhältnismäßig geringe Mittel zur Verfügung stünden. Dies trotz einer in den vergangenen Jahren rasant gestiegenen Mitgliederzahl, die zurzeit bei rund 160 liege. Deshalb, so Boyken weiter, müsse ständig nach Einsparpotenzialen geschaut bzw. überlegt werden, wie finanzielle Lücken gefüllt werden könnten.
Als Vorsitzender der Bürgerstiftung würdigte Landrat Dr. Heiko Blume die Arbeit des Vereins: „Unser Blick ist auch deshalb auf den Hospizdienst gefallen, weil Ihr Verein nicht nur eine sehr wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllt, sondern weil Ihre Tätigkeit besonders anspruchsvoll ist und an jedes einzelne Mitglied, an jede ehrenamtliche Helferin und an jeden ehrenamtlichen Helfer sehr hohe persönliche Anforderungen stellt. Deshalb waren wir uns sicher, mit unserer Zuwendung auch hier eine gute und richtige Wahl getroffen zu haben.“
Stellvertretend für alle Vereinsmitglieder und alle ehrenamtlichen „Begleiter“ dankte auch Monika Robel, die einzige hauptamtliche Mitarbeiterin des Hospizdienstes, der Bürgerstiftung für deren Spende. „Das Geld können wir gut für Fortbildungsveranstaltungen verwenden.“ Ein Bereich, in dem aufgrund der anspruchsvollen Tätigkeit nicht gespart werden könne und solle.
„Es ist keine leichte Aufgabe, Sterbende auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Das erfordert nicht nur Kraft, sondern auch eine starke Persönlichkeit. Unabhängig davon führt diese Arbeit zu einem hohen Gesprächsbedarf, erfordert regelmäßige Gesprächsrunden, um das Erlebte verarbeiten zu können“, schilderte Begleiterin Ulrike Ahrens ihre Erfahrungen.
Der Hospizdienst ist nicht konfessionell gebunden und begleitet sterbende Menschen und deren Angehörige im gesamten Landkreis Uelzen – und zwar dort, wo sie sich gerade aufhalten, erklärt Monika Robel. Dies könne sowohl bei den Betroffenen zuhause sein, aber auch zum Beispiel im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Dabei gehe es um mentale und seelische Fürsorge, nicht um hauswirtschaftliche oder pflegerische Tätigkeiten, stellt die Koordinatorin des Vereins klar. Wer sich für den Hospizdienst und dessen Arbeit interessiert oder den Verein finanziell unterstützen möchte, erhält weitere Infos unter der Rufnummer 05821/967679.
Abschließend dankte Landrat Blume allen Spenderinnen und Spendern, die die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ unterstützt haben. Die Spendenübergaben der vergangenen Wochen an den Verein Jugendhilfe Uelzen, den Verein Uelzener Tafel sowie den Hospizdienst seien nur aufgrund dieses Engagements möglich gewesen. Besonders hob er in diesem Zusammenhang den „100-Euro-Stifter-Club“ sowie eine größere Spende der SVO hervor, ohne die die jüngsten Zuwendungen nicht möglich gewesen seien. Nähere Informationen zur Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen sind erhältlich unter der Rufnummer 0581/82-200.


Finanzspritze für Grenzerlebnisse

Bürgerstiftung unterstützt Arbeit des Jugendhilfe-Vereins

Über eine Spende in Höhe von 3000 Euro von der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen freut sich jetzt der Verein Jugendhilfe. Das Ziel der Spende sei „die wichtige Arbeit des Vereins auch einmal öffentlich hetvorzuheben", sagte Landrat Heiko Blume, Vorsitzender der Bürgerstiftung, bei der Spendenübergabe und dankte dem Vorsitzenden der Jugendhilfe Uelzen, Ernst-Peter Köster, und Geschäftsführer Dieter Kratzert für die Arbeit des Vereins.
Zuvor hatten die Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung, darunter Sylvia Meier, Horst Ecket1 und Andreas Richter, den symbolischen Scheck übergeben. „Dieses gespendete Geld wird unter anderem in so genannte Intensivmaßnahmen fließen, die wir mit den Jugendlichen durchführen", sagte Kratzert. Dabei handele es sich zum Beispiel um Grenzerlebnisse, die den Jugendlichen ihre tatsächliche Stärke vor Augen führen sollen. Gleichzeitig dankte Kratzert der Bürgerstiftung für die hohe Zuwendung. Ausdrücklich würdigte Kratzert auch das finanzielle Engagement von Stadt und Landkreis Uelzen, letzterer habe seine Zuschüsse jüngst sogar erhöht.
Der Verein betreut pro Jahr etwa 80 junge Menschen, die in gravierendem Maße straffällig geworden sind - dabei geht es zum Beispiel um Körperverletzungsdelikte, Serientatbestände Der Verein betreut pro Jahr oder auch um Drogenvergehen.


Bürgerstiftung spendet 1.500 Euro
an den Verein „Uelzener Tafel e. V.“

Sie kümmern sich um die Schwächsten in unserer Gesellschaft, um diejenigen, die nicht genug haben – die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Vereins „Uelzener Tafel e. V.“, der vor knapp 20 Jahren auch im Landkreis Uelzen die Arbeit aufgenommen hat.Die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen spendete der Tafel jetzt 1500 Euro. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Sylvia Meier, Horst Eckert und Dirk Köhler überreichte Landrat Dr. Heiko Blume als Stiftungsvorsitzender den symbolischen Scheck an Gerard Minnaard. Dieser hat den Verein gegründet und führt ihn bis heute in verantwortlicher Position. "Wir bedanken uns herzlich für die Zuwendung. Es ist für uns eine schöne Anerkennung unserer Arbeit, dazu kommt die Spende auch noch genau zur richtigen Zeit", sagte Minnaard. Denn das Kühlfa hrzeug, mit dem die Tafel die gespendeten Lebensmittel transportiert, müsse kurzfristig gewartet werden.


Spenden statt schenken

SVO überreicht Weihnachtsspende an Bürgerstiftung des Landkreises Uelzen

"Gute Ideen kopieren wir gerne", erklärte SVO-Geschäftsführer Wolfgang Fragge bei einer Spendenüber_, abe im Uelzener Kreishaus an Landrat Dr. Heiko Blume, Vorsitzender des Vorstandes der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen. "Deshalb haben wir auch in diesem Jahr auf die typischen Präsente an Vertragspartner und Kunden verzichtet und das Geld stattdessen lieber gebündelt, wn es gemeinnützigen Organisationen zukommen zu lassen, um damit Projekte in der Jugendarbeit unterstützen zu können." Die Spendensumme in Höhe von 3000 Euro nahm Dr. Heiko Blume dankbar entgegen. "Das ist ein Betrag, mit dem sich etwas bewirken lässt", so der Landrat. "Wir haben da auch schon ein spannendes Jugendprojekt im Auge." Die Bürgerstiftung verglich er mit einem Marathonlauf: "Schritt für Schritt geht es voran, über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte."
Ein Vergleich, den Wolfgang Fragge seinerseits bestätigte: "Das Thema 'Dabeibleiben' kann man ja, anders ausgedrückt, auch als nachhaltig arbeiten und denken interpretieren. Dieser Gedanke ist gewissermaßen in der DNA der SVO verankert." Eine Langstrecke oder besser eine lange Strecke sei noch zu bewältigen, da waren sich alle Beteiligten einig. Die Bürgerstiftung macht sich auf diesen Weg und unterstützt dabei alle förderungswürdigen Anliegen, die die Abgabenordnung zulässt - ein weites Feld von der Jugendförderung bis zur Kultur.


Schneeballsystem für guten Zweck

Suche nach neuen Mitgliedern: Bürgerstiftung richtet erstes Stifterfrühstück aus

Die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen unterstützt seit 2006 das Museumsdorf in Hösseringen, die Musikschule für Kreis und Stadt, das Schloss Holdenstedt, aber auch die Arbeit mit Kindern, wie Horst Eckert, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, am Samstag erläuterte. Als Beispiel nannte er ein ehemaliges, von ihm selbst belebtes Projekt, bei dem alle Bevensener Grundschüler im Kloster Medingen nach einer Besichtigung mit Kuchen und Getränken bewirtet wurden. Die Kosten dafür hatte die Stiftung übernommen. Damit auch künftig solche Projekte realisiert werden können, hatteEckertim Namen des Vorstandes zu einem Frühstück in das Hotei Deutsche Eiche eingeladen. Die Idee: Mehr Menschen anstiften, Geld zu stiften. Der Einladung folgten knapp 20 Personen.
Vor dem Frühstück erläuterte Landrat Dr. Heiko Blume, Vorsitzender der Stiftung, was ihm und seinen Mitstreitern gegenwärtig Kopfzerbrechen bereitet. Da der Leitzins immer weiter gesunken ist, macht die Stiftung immer weniger Ertrag, sodass immer weniger Geld in die Fläche gegeben werden kann. Denn: Bei einer Stiftung dürfen nur Zinserträge ausgegeben werden. Mit mehr Werbung sollen nun mehr Bürger auf die Stiftung und deren Idee aufmerksam gemacht und zum Spenden ermuntert werden.
Nach dem Frühstück stellte Eckert seine Idee detaillierter vor. "Irgendwann haben wir festgestellt, es muss sich was bewegen", sagte er. So möchte Eckert bis Ende Dezember eine Anzahl von 25 neuen Spendern gewinnen. Bis Ende 2014 sollen es 50 und schließlich bis Jahresende 2015 sogar 100 neue Spender sein. "Das letzte Ziel ist etwas ambitioniert", so vermutete er. Aber wenn jeder Spender einen weiteren werben würde, könne es klappen.
Der ehemalige Landrat Dr. Theodor Elster erläuterte im Anschluss an Eckerts Rede die Entstehungsgeschichte und die Vorteile der Stiftung und gab insbesondere für die am Frühstück teilnehmenden neu geworbenen Spender umfassende Informationen. 2006 sei die Idee für eine Bürgerstiftung entstanden, resultierend aus der finanziellen Lage des Landkreises Uelzen in den Jahren seit etwa 2000. Mit einem Startkapital von 3,1 Millionen Euro wurde dann die Stiftung gegründet. Von dieser Summe stammen drei Millionen Euro aus dem Topf des Landkreises und 100000 Euro aus dem Topf der Sparkasse Uelzen LüchowDannenberg. Bei einem derzeitigen Kapital von 3,32 Millionen Euro sind somit bislang 220 000 Euro an Zustiftungen dazugekommen. Die Stiftung dürfe von der Öffentlichkeit nicht als abstrakter Verein empfunden werden, so Elster. Sie solle jedem Bürger dienen. "Zu sagen, es ist meine Stiftung" - dieses Gefühl möchte ich Ihnen jetzt mitgeben", meinte der frühere Landrat in der Hoffnung, dass im kommenden Jahr noch mehr den Weg zum Stifterfrühstück finden.


Anstiften zum Mitstiften

Bürgerstiftung sucht Mitglieder für "100-Euro-Stifter-Club"/Info-Frühstück am 9. November

Was diejenigen, die einen Kredit aufnehmen möchten, glücklich macht, lässt andere die Stirn in Sorgenfalten legen: die niedrigen Zinsen. Zu denen mit den Sorgenfalten gehören derzeit die Verantwortlichen der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen, ganz vorne weg Landrat Dr. Heiko Blume als Vorsitzendem des Stiftungsvorstands. Denn die Summen, die das Stiftungskapital jährlich abwirft, können sich seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich sehen lassen. Im vergangenen Jahr hat der Kapitalstock, dessen Ertrag für den sogenannten allgemeinen Stiftungszweck verwendet werden soll, gerade mal 900 Euro gebracht, die auf die Kinderschutzbünde Uelzen und Bevensen aufgeteilt worden waren. Für Landrat Blume und Stiftungsvorstandsmitglied Horst Eckert zu wenig.

Vornehmlich Eckert hat deshalb die Sache in die Hand genommen: Er will binnen eines Jahres 25 Personen gewinnen, die jeweils 100 Euro für die Stiftung spenden. Innerhalb von drei Jahren möchte er 100 Spender gefunden haben. 16 hat er bereits überzeugen können - vor allem seine ehemaligen Kollegen - einstige Kreistagsmitglieder - sollen mitmachen, findet er.
Damit sich noch viele weitere Spender für den "100-Euro-Stifter-Club" finden, die sich für die gute Sache stark machen möchten, organisieren Horst Eckert, Dr. Heiko Blume und andere Aktive in der Stiftung für den 9. November ein Stifterfrühstück Dann wird um 9.30 Uhr zum morgendlichen Schmaus ins Hotel "Deutsche Eiche" nach Veerßen eingeladen (Kostenbeitrag: 10 Euro) und werden Sinn und Zweck einer Stiftung, speziell der Uelzener Bürgerstiftung erläutert. Auch Fragen können und sollen in diesem Rahmen beantwortet und diskutiert werden.
Der Landkreis Uelzen hat die Bürgerstiftung 2006 gegründet und diese mit einem Anfangskapital ausgestattet. Mit den Erträgen werden das Museumsdorf Hösseringen, die Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen so" wie der Bücherbus und das Schloss Holdenstedt aus einem festen Topf gefördert. Dann gibt es noch besagten allgemeinen Stiftungstopf, der einen Grundstock von 100 000 Euro hat. Mit den daraus resultierenden Zinserträgen, die letztlich für wohltätige Zwecke, für Vereine oder Institutionen im Kreis Uelzen verwendet werden sollen, war in den vergangenen Jahren kein Blumentopf mehr zu gewinnen. "Das bewegt nichts", bringt es Horst Eckert auf den Punkt.
Mit dem ,,100-Euro-Stifter-Club" suche man deshalb eine zusätzliche feste, aber übersehaubare und dauerhafte Spendenquelle. "Natürlich sind wir für jede andere Spende oder Zustiftung auch dankbar", betont Eckert. Auf lange Sicht sucht die Bürgerstiftung 100 Sponsoren, die jährlich jeweils 100 Euro spenden.
Landrat Dr. Heiko Blume fin det, dass das Gewinnen von Spendern noch einen charmanten Nebeneffekt hat: "Wir können damit auch die Bekanntheit der Stiftung als solche erhöhen", sagt er. Denn eines steht fest: "Wir möchten die Dinge von Bürgern für Bürger", so Blume, "also, wenn es um Bildung, Chancen; um Umwelt, Forschung und viele weitere Themen geht, stärker in den Fokus rücken."


88-Jährige spendet für Kinder

Bürgerstiftung des Landkreises erhält Zustiftung der Bad Bevenserin Lina Knappmann

Eine außergewöhnlich hohe Spende hat die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen erhalten. Lina Knappmann aus Bad Bevensen hat einen, wie es vom Landkreis heißt, "namhafte Betrag" gespendet. Der 88- Jährigen sei es ein besonderes Anliegen, kranken Kindem zu helfen. Dies aus persönlichem Erleben. "Trotz des medizinischen Fortschritts gibt es immer noch kranke Kinder, die hilfsbedürftig sind", sagt Knappmann. "Ihnen möchte ich mit der Zustiftung ein wenig in schweren Zeiten helfen". Sie ist sich sicher, dass ihr bereits verstorbener Mann Walter Knappmann die Zuwendung in die Stiftung unterstützt hätte.
Das Ehepaar Knappmann war im Jahr 1992 von Orsoy nach Bad Bevensen gezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Sie haben keine Kinder.
Mit der Spende bekommt die Bürgerstiftung des Kreises einen neuen Teilfonds mit neuem Namen. Er trägt auch den Namen des verstorbenen Ehemanns. "Stiftungsfonds Lina und Walter Knappmann" wird der qffizielle Name lauten. Die Erträge gehen dauerhaft ausschließlich an hilfsbedürftige und kranke Kinder. "Dass der Teilfonds unseren Namen trägt, freut m,ich. So haben wir mit unserer Zustiftung nicht nur Gutes von Bestand geleistet, auch unser Name bleibt so dauerhaft in guter Erinnerung rung", so Lina Knappmann. Sie freut sich über den eingeschlagenen Weg, Gutes zu tun für Kinder in Not.
Landrat Dr. Heiko Blume dankte als Vorsitzender des Vorstandes der Bürgerstiftung Lina Knappmann herzlich für ihr großes Engagement zugunsten notleidender Kinder. Im Rahmen eines persönlichen Besuchs überbrachte er einen Blumenstrauß als kleines Dankeschön für die große Hilfe, die dank der großzügigen Zuwendung künftig möglich wird. "Die Bürgerstiftung wird dem Wunsch der Spenderin selbstverständlich nachkommen, die Erträge aus dieser Zustiftung werden kranken Kindem und deren Eltern zur Verfügung gestellt", so Blume.
Dass für die Spende ein gesonderter Teilfonds eingerichtet wird, liegt an der Höhe der Spende. Landkreis und Knappmann wollen den genauen Betrag nicht nennen. Er sei aber sehr hoch und liegt zumindest über 50 000 Euro. Ab diesem Betrag besteht bei der Bürgerstiftung die Möglichkeit, einen solchen Teilfonds zu errichten und einen weiteren Zweck zu bestimmen - wie in diesem Fall für kranke Kinder.
Die Bürgerstiftung für den ·Landkreis Uelzen wurde im Jahre 2006 mit einem Anfangskapital von 3,1 Millionen Euro von Landkreis und der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg errichtet. Bürger können sich beteiligen. Wenn sie keinen Zweck für ihre Zuwendung bestimmen, wird der Vorstand über die Verteilung der auf ihre Zustiftung fallenden Erträge entscheiden. Spender können ihre Zustiftung auch für eine der folgenden Einrichtungen einsetzen: Museumsdorf Hösseringen, Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen, Bücherbus oder Museum Schloss Holdenstedt. Besonders spendable Zustifter, die 50 000 Euro oder mehr stiften, können neue Teilfonds errichten. Von dieser dritten Möglichkeit hat Lina Knappmann Gebrauch gemacht. "Alle Erträge werden vor Ort im Landkreis Uelzen verwendet. Die Zustifter .können so selbst beobachten, wie ihre Zustiftung Gutes bewirkt - dauerhaft und zielgerichtet", so Landrat Blume.


Bürgerstiftung unterstützt Arbeit des Kinderschutzbundes mit Geldspende

„Sie kümmern sich um die Schwächsten in der Gesellschaft. Deshalb ist es uns sehr leicht gefallen, uns für eine Spende an Ihre Organisation zu entscheiden und damit Ihre Arbeit zu unterstützen.“ Mit diesen Worten würdigte Landrat Dr. Heiko Blume als Vorsitzender der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen gestern im Rahmen einer offiziellen Spendenübergabe das Wirken des Kinderschutzbundes in der Region. Stellvertretend für all diejenigen, die sich ehrenamtlich für die Ziele des Kinderschutzbundes engagieren, dankte er Agatha Schnepper vom Ortsverein Uelzen sowie Erika Logemann und Rosi Thöneböhn vom Ortsverein Bad Bevensen für deren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Kinder und der Gemeinschaft.

Auch Sylvia Meier, Dirk Köhler und Horst Eckert, die als Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung ebenfalls an der kleinen Feierstunde teilnahmen, lobten die Arbeit des Kinderschutzbundes. „Es wird dort so viel hervorragende Arbeit geleistet“, so Meier. Und dies nicht etwa, um sich in der Öffentlichkeit in den Vordergrund zu drängen, sondern vielmehr im Stillen – oft völlig unbemerkt von anderen Menschen.
Horst Eckert betonte seine persönliche Verbundenheit zum Kinderschutzbund: „Mir liegt Ihre Arbeit sehr am Herzen und es freut mich, dass die Bürgerstiftung in diesem Jahr Ihre Arbeit unterstützen kann.“ Auch im Landkreis Uelzen gebe es genügend Möglichkeiten, sinnvolle Hilfe zu leisten.
Anschließend überreichten die Vorstandsmitglieder symbolische Schecks an die Vertreterinnen des Kinderschutzbundes. 600 Euro erhält der Ortsverein Uelzen, an den Ortsverein Bad Bevensen fließen 300 Euro. Das Geld soll unter anderem für die Anschaffung von Spielzeug und Bekleidung verwendet werden. Hilfreich sei das Geld aber auch für zahlreiche weitere kostenlose Angebote des Kinderschutzbundes, so die drei Vorstandmitglieder aus Uelzen und Bad Bevensen übereinstimmend.

Wer an die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen spenden und damit Gutes tun will, erhält weitere Informationen unter anderem bei Dr. Heiko Blume unter der Rufnummer 0581/82-200.
Das Spendenkonto lautet Kto-Nummer: 8441 bei der Sparkasse Uelzen/Lüchow-Dannenberg,
BLZ 258 501 10.


Für Frauen in Not

Bürgerstiftung spendete für Frauenhaus

Ein verspätetes Geschenk zum Jahresbeginn erhielt der Verein "Frauen und Kinderhaus" von der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen. EInen Scheck über 1.000 Euro nahmen Ingetraud Schmäcke und Britta Hönig vom Frauenhaus entgegen. "Ihr Engagement wollen wir unterstützen, denn die bewegen etwas. Bei ihnen ist das Geld gut angelegt.", sagte Landrat Heiko Blume. Ingetraud Schmäcke freute sich sichtlich. "Dieses Geld können wir gut gebrauchen. Damit überbrücken wir den finanziell immer schwierigen Jahresanfang." Der Verein ist Teil eines Beratungsangebotes für Frauen, die im privaten, beruflichen oder sozialem Umfeld von Männergewalt betroffen sind. Im Frauenhaus können diese Frauen mit ihren Kindern vorübergehend wohnen und finden Unterstützung.
Auch sie Frauenberatungsstelle gegen Gewalt an Mädchen und Frauen sowie die Beratungs- und Interventionsstelle für Frauen (BISS) bieten kompetente Beratung und Hilfe an.


Mehr als 36 000 Euro fließen aus Erträgen

Bürgerstiftung des Landkreises Uelzen unterstützt Telefonseelsorge
und Kultureinrichtungen finanziell

Es war ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk, das Landrat Theodor Elster jetzt dem Leiter der Telefonseelsorge in Uelzen überreichte: Aus den freien Mitteln der Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen erhielt die Telefonseelsorge 1200 Euro. Darüber freute sich deren Leiter, Diakon Matthias Wittkämper, und dankte Elster.
Die überkonfessionelle Einrichtung mit Sitz in Soltau arbeitet unter anderem im Landkreis Uelzen anonym und verschwiegen und steht für Anrufer kostenfrei zur Verfügung, erklärte Elster als Vorsitzender der Bürgerstiftung. Im laufenden Jahr seien aus dem Kreisgebiet rund 1500 Anrufe registriert worden, berichtete Wittkämper bei der Scheckübergabe.
Die Bürgerstiftung unterstützt im Jahr 2010 den Bereich Kultur und Soziales mit ihren Erträgen von mehr als 36000 Euro, sagte Elster. Möglich sei das unter anderem geworden, weil die Sparkasse Uelzen/Lüchow-Dannenberg auf eine Gebühr für die Vetwaltung des Stiftungskapitals und der -erträge verzichtet habe.
In diesem Jahr fließen aus Bürgerstiftungs-Erträgen 18 000 Euro an das Landwirtschaftsmuseum in Hösseringen, fast 11 000 Euro an die Musikschule für Stadt und Kreis sowie rund 5000 Euro an den Verein Bi.icherbus. Zudem erhält das Museum in Holdensteclt etwa 1000 Euro. "Wir freuen uns über diese Stiftungsleistung und ermuntern unsere Bürger zu Zustiftungen", sagte Elster. "Damit kann auf Dauer Gutes getan werden."


Bürgerstiftung hilft

Unterstützung der Tagesgruppe "Regenbogen**

Der Vorstand der Bürgersti ftung für den Landkreis Uelzen üben eichte die fre i verfügbaren Erträge des letzten Jahres an die Aktion Gemeinschaftssinn in Uelzen. Hoch erfreut nahm Anita Thaiacker 1.800 Euro für ihre Organisation entgegen. Damit wird die Arbeit der Aktion Gemei nschaftssinn fiir die berufliche und sprachliche Eingewöhnung deutscher und ausländischer Mitbürger unterstützt. Während die Eltern lernen oder arbeiten, kümmert sich die Tagesgruppe "Regenbogen" um die kleinen Ki nder. Die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen hat sich gut weiter entwickelt. Es sind wieder zahlreiche einzelne Zustiftungen eingegangen, deren Summe im Jahr 2008 rund 12.000 Euro erreicht hat. Das sind jetzt schon weit mehr Zustiftungen als im gesamten Jahr 2007 eingegangen sind. Wie bisher können Zustifter mit der Überweisung (auf das Konto Nr. 8441 bei der Sparkasse Uelzen) als besondere Verwendungszwecke für die Erträge aus ihrer Zustiftung das Landwirtschaftsmuseum in Hösseringen, die Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen e. V., den Verein Bücherbus e. V. oder das Museum Holdenstedt kennzeichnen. Seit Bestehen der Sti ftung hat das Museum Hösseringen bei der Summe der Zusti ftungen mit insgesamt fast 23.000 Euro "den Vogel abgeschossen". Für die Musikschule sind fast 2.300 Euro zugestiftet worden und für den Bücherbus fast 900 Euro. Der Vorstand der Bürgerstiftung macht darauf aufmerksam, dass die Zustifter mit solcher Zweckbindung den Bestand dieser kulturellen Einrichtungen dauerhaft sichem können.
Wer nur allgemein etwas Gutes tun möchte, kann natürlich ohne besonderen Verwendungszweck zustiften. Daraus werden dann ·Einrichtungen wie die Kinderschutzbünde in Uelzen und Bad Bevensen (so 2007) oder eben die Aktion Gemeinschaftssinn im Jahr 2008 nach Ermessen des fünfköpfigen Stiftungsvorstandes begünstigt.
Besonders großzügige Mäzene können übrigens mit mindestens 50.000 Euro Zustiftung für die Erträge daraus eine besondere Zweckbestimmung im Landkreis Uelzen mit dem Stiftungsvorstand vereinbaren.


Bürgerstiftung setzt Zeichen für Kinder

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen gegründet. Neben den Mitteln des Landkreises und der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg, die mit 3,1 Mio. Euro den Grundstock bildeten, konnte die Stiftung im extrem kurzen „Rumpfgeschäftsjahr“ bis Ende 2006 noch vier Zustiftungen in Höhe von insgesamt 16.100 € einwerben.

Ein Großteil des Stiftungskapitals ist zweckbestimmt. Daraus bekommen drei Kulturinstitutionen im Landkreis im Jahr 2007 Leistungen von insgesamt ca. 116.000 €. In dieser Weise begünstigt wurden das Landwirtschaftsmuseum in Hösseringen, die Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen sowie der Bücherbus. Das Museum Holdenstedt wird zu Beginn des Folgejahres einen Zuschuss erhalten.

Auch in diesem Jahr hat es bereits eine erfreulich große Zahl von Zustiftungen gegeben, wenn auch in durchweg kleinerer Höhe. Bislang verzeichnete die Stiftung Zustiftungen von 18 Wohltätern in Höhe von 2.170 €. Bei den begünstigten Institutionen liegt bisher das Museum Hösseringen weit vorn.

„Wir hoffen, dass sich die Zustiftungen bis Ende des Jahres noch erhöhen, denn bis dahin kann man die Steuerbegünstigung ausschöpfen“, sagte Sparkassendirektor Dirk Köhler, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

Die frei verfügbaren Mittel für das Jahr 2007 fließen auf Beschluss des Stiftungsvorstandes vollständig dem Kinderschutzbund Uelzen (600 €) und dem Kinderschutzbund Bad Bevensen (300 €) zu. „Wir sind dankbar für diese ehrenamtliche Arbeit an unseren Jugendlichen und möchten mit dieser Unterstützung ein Zeichen setzen“, betonte Landrat Dr. Theodor Elster, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.

Sehr erfreut über dieses unverhoffte Weihnachtsgeschenk zeigten sich die beiden Vorsitzenden der Kinderschutzbunde, Christina Deuter aus Uelzen und Edda Beneke aus Bad Bevensen. Beide können das Geld gut gebrauchen, um die Kinder und Familien mit Kindern zu unterstützen.